Der Traum vieler, oftmals junger Menschen, ist es im Internet Geld zu verdienen. Dieser Artikel handelt über diesen Traum, der Realität und einigen Erfahrungen.


Internet GeldInfo: In diesem Artikel geht es um Paidmail, Surfbar , „paid for click“ und ähnliche Anbieter.

Ja Ja… gemütlich zu Hause vorm Computer sitzen, ein wenig im Internet rumklicken und damit seinen Lebensunterhalt verdienen. Hört sich alles sehr schön und entspannend an. Doch geht das alles wirklich so einfach?

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Der Traum

Besonders jüngere Menschen (auch ich damals) kommen eines Tages auf die Idee: „Ich bin doch sowieso viel am Computer, da kann ich mir doch nebenbei etwas Geld verdienen. Gleich mal googlen … “

Es gibt wirklich genug Auswahl an Möglichkeiten. Eine Google Suche und schon findet man Unmengen von Anbietern, Testberichten, Diskussionen, Bettellinks und vieles mehr zum Thema „Geld verdienen im Internet“.

 

Die Gefahr

Kann man wirklich von einer Gefahr sprechen? In vereinzelten Fällen holt man sich durchs herunterladen von Software den einen oder anderen Virus. Aber die kann man sich auch überall sonst holen. Ein gutes Antivirenprogramm und etwas Vorsicht ist immer wichtig.

Im Normalfall sind solche Dienste nicht wirklich schädlich. Ich würde sie eher als Zeitverschwendung einstufen.

 

Viel Aufwand für lau!

Ob nun Paidmailer, Surfbars, Clicker oder sonstige Anbieter – alle haben sie eines gemeinsam: Viel Aufwand/Zeit für wenig Geld. Wenn man denn das Glück hat und an einen halbwegs seriösen Anbieter gerät, der das Geld auch auszahlt, dann muss man viel Zeit investieren und bekommt am Ende sehr wenig dafür.

Ein fiktives Beispiel, welches aber ungefähr der Realität entsprechen dürfte: Ihr klickt täglich insgesamt 1 Stunde lang auf Linkeinblendungen, wofür ihr pro Klick mit 3cent vergütet werdet. Zwischen den Klicks ist üblicherweise eine Pausenzeit, ehe ihr wieder klicken dürft oder ihr habt nur eine bestimmte Anzahl zur Verfügung. Das könnt ihr in der Stunde Arbeit somit nur 10mal machen. Das entspricht also 30cent pro Tag. Auf den Monat gerechnet sind das 9€!

Zusammengefasst: Für 30 Stunden arbeiten erhaltet ihr schlappe 9€. Dabei ist mein Beispiel sogar extrem hoch angesetzt, die Wirklichkeit sieht noch viel geringer aus.

 

Das Spitzohr

Es gibt durchaus Menschen, die bei solchen Diensten tatsächlich höhere Beträge einkassieren und dabei nicht mehr viel machen. Fast jeder solcher Dienste bietet ein Werbesystem an, mit dem ein Mitglied andere Personen werben kann und Das dadurch einen prozentualen Anteil vom Geworbenen mit verdient. Das nennt man ein Pyramidensystem. Dabei steht Person A ganz oben und verdient an Person B und Person C mit. Wenn Person B eine Person D wirbt, dann verdient auch Person A wieder an Person D mit. Und dies geht immer so weiter.

Eines könnt ihr mir glauben: Nur Person A wird wirklich Spaß daran haben.

 

Auswertung – Geld verdienen im Internet

Zusammenfassend kann ich euch eines raten: Lasst es lieber sein. Bei solchen Diensten wie oben beschrieben verdient in Wirklichkeit nur der Anbieter und die A Personen, wenn diese zu den ersten Mitgliedern gehören. Mein fiktives Beispiel von 9€ monatlich für 30 Stunden Arbeit ist sehr hoch angesetzt. Eine bezahlte Überstunde auf der Arbeit dürfte euch mehr bringen, als 30 Stunden sinnlose Arbeit im Monat.